Gemeinde Wangen

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Aktuelles aus der Gemeinde Wangen

Gemeinderat beschließt neues Feuerwehrmagazin

Der Gemeinderat der Gemeinde Wangen hat in seiner Sitzung am vergangenen Donnerstag den Bau eines neuen Feuerwehrmagazins grundsätzlich beschlossen. Das neue Magazin soll, so die Planung, im Bereich „Breite“ in Wangen entstehen und ein zweckmäßiger Bau werden. In einem ersten Schritt soll nun eine Arbeitsgruppe das Raumprogramm erarbeiten und dabei den Minimalstandard festlegen.
„Vor uns liegt viel Arbeit, aber wir freuen uns darauf, weil wir damit unserer Gemeinde mitten im Ortskern neue Perspektiven eröffnen“, so Bürgermeister Daniel Frey im Anschluss an die Gemeinderatsitzung, in der das Gremium einstimmig den Bau eines neuen Feuerwehrmagazins beschlossen hatte. Der Neubau soll im Gebiet „Breite“, also entlang der Hauptstraße, entstehen und wurde erforderlich, da ein Gutachten aufgezeigt hatte, dass  ein Neubau kaum teurer ist als die dringend erforderliche Sanierung des bisherigen Magazins. Auf dieser Grundlage wurden im Gemeinderat verschiedene Szenarien beraten und die Gemeindeverwaltung schlussendlich beauftragt, Fördermöglichkeiten für einen Neubau zu prüfen und einen entsprechenden Antrag zu stellen.
In der Sitzung wurde ebenfalls beschlossen, eine Arbeitsgruppe einzurichten, der neben dem Gemeinderat und der Verwaltung auch Vertreter der Feuerwehr angehören sollen. Auch der Kreisbrandmeister soll eingebunden werden. Die Arbeitsgruppe soll sich zunächst mit dem Raumprogramm beschäftigen und den Minimalstandard herausarbeiten. Ziel ist es, ein funktionales und zweckmäßiges Gebäude zu errichten. Auf dieser Grundlage sollen dann verschiedene Planungsbüros angefragt werden von denen schlussendlich zwei bis drei Büros entsprechende Entwürfe erarbeiten sollen.
Der Neubau des Magazins ist Teil der innerörtlichen Gesamtkonzeption, für die die Gemeinde Zuschüsse aus dem Landessanierungsprogramm erhält. Das Landessanierungsprogramm bietet der Gemeinde in den kommenden Jahren die Chance, bis zu 50 Prozent der (Sanierungs- und Maßnahme) Kosten erstattet zu bekommen. Bereits im Jahr 2015 wurde die Gemeinde mit ihrem Konzept für die Entwicklung der Ortsmitte in das Förderprogramm des Landes aufgenommen. Dabei hatte man der zuständigen Stelle im Wirtschaftsministerium signalisiert, vorhandene Bauflächen und Leerstände aktivieren zu wollen, das Wohnumfeld zugunsten der Lebens- und Wohnqualität attraktiver zu gestalten, die Infrastruktur zu verbessern, strukturelle Mängel zu beseitigen, das Ortsbild zu erhalten und weiterzuentwickeln, sowie dieses aufzuwerten. Für die erforderlichen, vorbereitenden Maßnahmen (vor allem für die Planungen) erhielt die Gemeinde in einem ersten Schritt anteilig 150.000 Euro.  Mittlerweile wurde ein Aufstockungsantrag gestellt.